Hitlers Menschenhändler : Das Schicksal der "Austauschjuden"Thomas Ammann ; Stefan Aust

Von: Ammann, Thomas [Autor].
Mitwirkende(r): Aust, Stefan 1946- [Autor].
Materialtyp: materialTypeLabel  Computerdatei, 315 S. Ill. Verlag: Berlin Rotbuch Verlag 2014 , Medientyp: ebook , EAN: 9783867895743, ISBN: 9783867895743.Themenkreis: Sachmedien & Ratgeber > Geschichte, Völker & Länder > Deutsche GeschichteSchlagwörter: Kasztner, Rezsö Rudolf | Geschichte 1944-1945 | Rettung | Juden | UngarnZusammenfassung: 9.000 Juden überlebten die Holocaust, weil von den Nazis als lebendige Ware gegen "Reichsdeutsche" oder Güter ausgetauscht wurden - ein perfides Geschäft zwischen ungleichen Partnern.Mehr lesen »Inhalt: Zwei ungleiche Männer zwischen den Fronten des Holocaust. Ein Jahr vor Kriegsende, als der Massenmord an den Juden seinen grausamen Höhepunkt erreicht, verhandelt SS-Obersturmbannführer Kurt Becher mit dem jüdischen Unterhändler Rudolf Kasztner über die Freilassung von ungarischen Juden - im Gegenzug sollen die Nazis Geld, Waffen und im Ausland internierte Deutsche erhalten. Ein perfides Spiel um Leben und Tod beginnt, bei dem es letztlich nach zahlreichen Rückschlägen gelingt, 1700 Menschenleben zu retten. In "Hitlers Menschenhändler" zeichnen Thomas Ammann und Stefan Aust ein weitgehend vergessenes Kapitel aus der Schreckensgeschichte des Holocaust nach. Ein bewegendes wie lehrreiches Zeitdokument.Mehr lesen »Empfehlung des Verlages: Budapest 1944: Der leidvolle Höhepunkt des Holocaust, die Ermordung der ungarischen Juden, beginnt. Verzweifelt bietet der Anwalt Rudolf Kasztner dem Kommando um Adolf Eichmann im Namen jüdischer Organisationen »kriegswichtiges Material« an, im Austausch dafür, dass möglichst viele Leben verschont bleiben. Sein Mitstreiter bei diesem zynischen Handel »Blut gegen Ware« ist ausgerechnet der SS-Offizier Kurt Becher, von Heinrich Himmler persönlich entsandt, das Geschäft abzuwickeln. Der jüdische Anwalt und der SS-Karrierist schmieden eine seltsame Allianz, die schließlich 1700 Menschen vor dem Tod in Auschwitz bewahren sollte. Ihre Beziehung, begonnen mit einem Handel um Leben und Tod und beendet als eine Art Freundschaft, ist die Geschichte einer selbstlosen Verschwörung und unglaublichen Rettung. Monatelanges Geschacher mit Eichmann, während die Todeszüge rollen. Mehrmals glauben sich die beiden fälschlich schon am Ziel. Nur mit List und Tücke gelingt in letzter Minute die Ausreise der 1700 jüdischen KZ-Insassen. Thomas Ammann und Stefan Aust erzählen erstmals diese dramatische Episode aus der Perspektive der ungleichen Partner. Eine spannende Geschichte, ein berührendes Buch über Schuld und Sühne,List und Mut.Mehr lesen »Rezension: Die beiden renommierten Journalisten T. Ammann und S. Aust beschäftigen sich in ihrem Buch, dem eine gleichnamige Fernsehdokumentation vorausging, mit einem wenig bekannten Kapitel der NS-Geschichte: 9.000 Juden überlebten die Schoa, weil sie von den Nazis gegen "Reichsdeutsche" oder Güter "ausgetauscht" wurden. Es war ein perfides "Geschäft" zwischen ungleichen Partnern. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Budapester jüdische Anwalt Rudolf Kasztner. Nach dem Krieg wurden ihm und seinen Mitstreitern Kollaboration mit den Nazis vorgeworfen.Mehr lesen »
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