Das möge Gott verhüten : Warum ich keine Nonne mehr sein kannMajella Lenzen

Von: Lenzen, Majella 1938- [Autor].
Materialtyp: materialTypeLabel  Computerdatei, 225 S. zahlr. Ill. Verlag: Köln DUMONT Buchverlag 2010 , Medientyp: ebook , EAN: 9783832185091, ISBN: 9783832185091.Themenkreis: Belletristik & Unterhaltung > Biografien & Erinnerungen > FrauenbiografienGenre/Form: Erlebnisbericht | AutobiographieSchlagwörter: Lenzen, Majella 1938- | Missionsschwestern vom Kostbaren Blut | Katholische Kirche | Ausstieg | Kritik | Sexualethik | Aids | Nonne | Afrika | Simbabwe | TansaniaZusammenfassung: Die Autorin war lange für ihren Orden in Afrika tätig. Ihr Versuch, die strengen Ordensregeln dem Leben in der afrikanischen Wirklichkeit zwischen Aids, Stammestraditionen, schwierigen klimatischen Bedingungen und unklaren politischen Verhältnissen anzupassen, scheiterte.Mehr lesen »Inhalt: "Wenn alle schweigen, wird sich nie etwas ändern." Majella Lenzen war 40 Jahre lang Schwester Maria Lauda Über die Katholische Kirche wird viel geredet und noch mehr spekuliert, denn nur selten können wir hinter die Mauern des Vatikans oder der Klöster schauen. Informationen aus erster Hand gibt nun Majella Lenzen, sie bricht das Schweigen und berichtet von ihren Erfahrungen als Schwester Maria Lauda. 33 Jahre war sie im Dienst der Kirche in Afrika tätig. In Tansania baut die gelernte Krankenschwester ein Krankenhaus auf. Cholera, Malaria, Kaiserschnitte gehören zu ihrem Alltag. Als Provinzoberin in Simbabwe versucht sie die Ordensregeln zu erneuern und gerät in Konflikt mit der Kirche. Sie wird in eine von HIV stark betroffene Krisenregion versetzt, wo sie die kirchliche Aidsarbeit koordiniert. Als sie Kondome ins Rotlichtviertel von Morogoro transportiert, provoziert sie den finalen Skandal. Sie wird von ihrem Bischof in ein sozial prekäres Leben entlassen und von ihren Gelübden entbunden. Majella Lenzen erzählt mit Humor, Ironie und Demut von den abenteuerlichen Episoden ihres Lebens als Missionarin. Sie wankt nicht in ihrem Glauben, trotz der Ungerechtigkeit, die sie erlitten hat, sondern hofft auf eine bessere, eine aufrichtigere Kirche.Mehr lesen »Rezension: Die engagierte, auch aus Fernseh-Talkshows bekannte Autorin war von 1959-1995 in Afrika für ihren Orden im medizinischen Bereich tätig. Ihr Versuch, die strengen Ordensregeln dem Leben in der afrikanischen Wirklichkeit zwischen Aids und Stammestraditionen, zwischen schwierigen klimatischen Bedingungen und unklaren politischen Verhältnissen anzupassen, scheiterte. Schließlich wurde ihr der Austritt aus dem Orden nahegelegt, weil sie sich für die Verwendung von Kondomen zur Aidsprävention einsetzte. Die Autorin schildert ihr Leben und ihre Arbeit überzeugend und ohne Wehleidigkeit. Nach wie vor im christlichen Glauben verwurzelt spart sie aber nicht mit deutlicher und sachlicher Kritik am Verhalten der katholischen Kirchenoberen. Nebenbei erfährt der Leser ein Stück gelebte Kirchen- und Missionsgeschichte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.Mehr lesen »
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